Tura76 Satzung

 

§1 Name und Sitz

Der Verein führt den Namen „Verein für Turnen und Rasensport Oldenburg-Osternburg von 1876" (abgekürzt: Tura 76). Er hat seinen Sitz in Oldenburg (Oldb.) und ist in das Vereinsregister beim Amtsgericht Oldenburg eingetragen. Er ist Mitglied des Landessportbundes Niedersachsen e.V. oder seines Rechtsnachfolgers. Die Vereinsfarben sind rot-weiß.

§2 Zweck

Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke" der Abgabenordnung. Er will durch körperliche Betreuung die Gesundheit seiner Mitglieder fördern, entsprechende Freizeitangebote vorhalten sowie Geselligkeit pflegen. Er ist politisch und konfessionell neutral.
Der Verein ist selbstlos tätig. Er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. Etwaige Gewinne dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Gewinnanteile und in ihrer Eigenschaft als Mitglieder auch keine sonstigen Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Es darf keine Person durch Verwaltungsausgaben, die den Zwecken des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütung begünstigt werden.

§3 Mitgliedschaft

1. Vereinsmitglieder sind:
    a) Mitglieder über 16 Jahre (mit Wahl- und Stimmrecht)
    b) Kinder und Jugendliche bis 16 Jahre (ohne Stimmrecht)
    c) Ehrenmitglieder (mit vollem Wahl- und Stimmrecht)

2. Mitglied des Vereins kann jede natürliche Person werden. Wer die Mitgliedschaft
    erwerben will, hat an den Verein einen schriftlichen Aufnahmeantrag zu richten. Bei
    Minderjährigen ist die Zustimmung der gesetzlichen Vertreter erforderlich. Über die Auf-
    nahme entscheidet der geschäftsführende Vorstand nach Rücksprache mit dem zu
    ständigen Abteilungsleiter.

§4 Verlust der Mitgliedschaft

1. Die Mitgliedschaft erlischt durch Austritt, Tod oder Ausschluss aus dem Verein. Die
    Austrittserklärung ist schriftlich an den Vorstand zu richten.
2. Der Austritt ist nur zum Schluss eines Kalenderjahres unter Einhaltung einer Frist von
    6 Wochen zulässig. Er kann jedoch auch fristlos mit sofortiger Wirkung erklärt werden;
    in diesem Falle bleibt jedoch die Verpflichtung zur Zahlung des Vereinsbeitrages für das
    laufende Kalenderjahr bestehen.
3. Der Ausschluss kann nur in nachstehend bezeichneten Fällen erfolgen:
    a) wegen groben Verstoßes gegen die Zwecke des Vereins
    b) wegen schwerer Schädigung des Ansehens oder der Belange des Vereins
    c) bei Nichtzahlung des Beitrages trotz vorheriger schriftlicher Mahnung.
4. Der Ausschluss ist dem Mitglied schriftlich mitzuteilen. Das Mitglied kann dagegen schriftlich binnen 2 Wochen Einspruch erheben. Der Gesamtvorstand hat dann endgültig über den Ausschluss des Mitglieds zu entscheiden.

§5 Beiträge

1. Der Mitgliedsbeitrag wird nach Vorschlag des Vorstandes von der Mitgliederversamm-
    lung festgelegt.
2. Die Mitglieder sind auf Anforderung verpflichtet, dem Verein eine entsprechende Ein-
    zugsermächtigung zu erteilen.
3. Über Stundung und Erlass entscheidet der geschäftsführende Vorstand.

§6 Organe

Organe des Vereins sind:
a) die Mitgliederversammlung
b) der Vorstand

§7 Mitgliederversammlung

1. Oberstes Organ des Vereins ist die Mitgliederversammlung.
2. Eine ordentliche Mitgliederversammlung (Jahreshauptversammlung) findet
    in jedem Jahr, und zwar in den ersten 3 Monaten, statt.
3. Eine außerordentliche Mitgliederversammlung ist innerhalb einer Frist von
    14 Tagen einzuberufen, wenn es
     a) der Vorstand beschließt oder
     b) 1/4 der stimmberechtigten Mitglieder schriftlich beim Vorsitzenden unter
         Angabe des Grundes beantragt hat.
4. Die Einberufung der Mitgliederversammlung erfolgt durch den Vorstand.
    Sie geschieht durch Veröffentlichung in der Nordwest-Zeitung, und zwar
    mindestens 14 Tage vor dem Termin der Versammlung.
5. Mit der Einberufung der ordentlichen Mitgliederversammlung ist die Tages-
    ordnung mitzuteilen. Diese muss folgende Punkte enthalten:
    a) Bericht des Vorstandes
    b) Kassenbericht und Bericht der Kassenprüfer
    c) Entlastung des Vorstandes
    d) Wahlen, soweit diese erforderlich sind
    e) Genehmigung des Haushaltsvoranschlages
    f) Beschlussfassung über vorliegende Anträge
    g) Verschiedenes
2. Durch eine Abteilungsversammlung sind für jede Abteilung mindestens zu
    wählen:
    a) der Abteilungsleiter
    b) sein Stellvertreter.

    Die Einberufung der Abteilungsversammlung erfolgt schriftlich. Die Abteilungsleitung
    ist gegenüber den Organen des Vereins verantwortlich und
    auf Verlangen jederzeit zur Berichterstattung verpflichtet.
3. Die innere Organisation der Abteilung und die Rechte und Pflichten ihrer Mitglieder
    können durch eine Abteilungsordnung, die von der Abteilungsversammlung zu be
    schließen ist, näher geregelt werden.
4. Die Abteilungen können für die Zwecke der Abteilung Sonderbeiträge und/oder
    Umlagen erheben. Die Beiträge müssen mindestens so hoch sein, dass durch sie die
    Sonderkosten der Abteilung gedeckt werden. Die Erhebung von Sonderbeiträgen und
    Sonderumlagen bedarf der vorherigen Genehmigung des geschäftsführenden Vorstan-
    des. Abteilungen mit Sonderbeiträgen können in ihrer Abteilungsordnung die Möglich-
    keit einer passiven Mitgliedschaft in der Abteilung vorsehen; der allgemeine Mitglieds-
    beitrag ist in diesen Fällen weiter zu entrichten.
5. Über die Verwendung solcher dem Verein aus den einzelnen Abteilungen zusätzlich
    zufließenden Mittel kann die jeweilige Abteilung nur mit Zustimmung des geschäftsfüh-
    renden Vorstandes selbst entscheiden.
6. Die Mitgliederversammlung ist ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienenen Mitglieder
    beschlussfähig. Die Beschlüsse werden mit einfacher Mehrheit der anwesenden stimm-
    berechtigten Mitglieder gefasst. Bei Stimmengleichheit gibt die Stimme des Vorsitzen-
    den bzw. des Versammlungsleiters den Ausschlag. Satzungsänderungen können nur
    mit einer Mehrheit von 3/4 der erschienenen stimmberechtigten Mitglieder beschlossen
    werden.
7. Anträge können gestellt werden:
    a) von den Mitgliedern
     b) vom Vorstand
     c) von den Abteilungen.
8. Geheime Abstimmungen erfolgen nur, wenn mindestens 10 stimmberechtigte Mitglieder
    es beantragen.

§8 Vorstand

1. Der Vorstand arbeitet
    a) als geschäftsführender Vorstand:
         bestehend aus dem Vorsitzenden, den 3 Sportwarten als seine Stellvertreter, dem
         Kassenwart und dem Schriftwart
     b) als Gesamtvorstand:
          bestehend aus dem geschäftsführenden Vorstand sowie allen Abteilungsleitern,
          einem Jugendwart und dem Pressewart.
2. Vorstand im Sinne des § 26 BGB sind der Vorsitzende und seine 3 Stellvertreter. Sie
    vertreten den Verein gerichtlich und außergerichtlich. Jeweils 2 von ihnen sind gemein-
    sam vertretungsberechtigt. Im Innenverhältnis des Vereins darf der stellvertretende Vor-
    sitzende seine Vertretungsmacht nur bei Verhinderung des 1. Vorsitzenden ausüben.
3. Der Gesamtvorstand leitet den Verein. Er tritt zusammen, wenn es das Ver-einsinteresse
    erfordert oder 3 Vorstandsmitglieder es beantragen. Er ist beschlussfähig, wenn die
    Hälfte der Vorstandsmitglieder, und zwar auch des geschäftsführenden Vorstandes,
   anwesend ist. Zu seinen Aufgaben gehören:

     a) die Durchführung der Beschlüsse der Mitgliederversammlung
     b) die Beratung des Haushaltsvoranschlages
     c) die Entscheidung über Einsprüche gegen den Ausschluss von Mitgliedern.
4. Der geschäftsführende Vorstand ist für Aufgaben zuständig, die aufgrund ihrer
    Dringlichkeit einer schnellen Erledigung bedürfen. Er erledigt außerdem Aufgaben,
    deren Behandlung durch den Gesamtvorstand nicht notwendig ist. Über seine Tätigkeit
    ist dem Gesamtvorstand in dessen Sitzungen jeweils zu berichten. Bei Erörterungen
    und Fragen, die jeweils eine Abteilung besonders betreffen, ist der zuständige Abtei
    lungsleiter zu beteiligen.

§9 Abteilungen

1. Für die im Verein betriebenen Sportarten bestehen Abteilungen. Durch Beschluss des
   Gesamtvorstandes können im Bedarfsfalle weitere Abteilungen
   gegründet werden.

§10 Protokollierung der Beschlüsse

Über die Beschlüsse der Mitgliederversammlung, des Vorstandes und der Abteilungsver-sammlungen ist jeweils ein Protokoll anzufertigen, das vom Versammlungsleiter und dem von ihm bestimmten Protokollführer zu unterzeichnen ist.

§11 Wahlen

1. Die Mitglieder des geschäftsführenden Vorstandes werden von der Mitgliederversamm-
    lung für die Dauer von 4 Jahren gewählt.
2. Die übrigen Mitglieder des Gesamtvorstandes werden wie folgt gewählt:
    a) die Abteilungsleiter für mindestens 2 Jahre von der jeweiligen Abteilungsversamm-
    lung
    b) der Jugendwart von den Jugendwarten der Abteilungen für die Dauer
        von 4 Jahren
    c) der Pressewart von der Mitgliederversammlung für die Dauer von 4 Jahren.
3. Nicht besetzte Posten des Gesamtvorstandes können durch den geschäftsführenden
    Vorstand bis zur nächsten Mitgliederversammlung kommissarisch besetzt werden.

§ 12 Finanzwirtschaft

1. Für jedes Geschäftsjahr ist vom geschäftsführenden Vorstand ein Haushaltsplan aufzu-
    stellen und der ordentlichen Mitgliederversammlung zur Genehmigung vorzulegen.

2. Die Finanzwirtschaft ist sparsam, übersichtlich und möglichst einfach zu führen. Sie soll
    sich an dem vom Landessportbund Niedersachsen e. V. herausgegebenen „Muster
    einer Finanzordnung“ orientieren, soweit sich aus dieser Satzung nichts Abweichendes
    ergibt.

3. Im Rahmen des Haushaltsplanes dürfen Zahlungen der im Sinne des § 26 BGB
    (vgl. § 8 Ziffer 2) und – in Verbindung mit einer entsprechenden Vollmacht –
    der Kassenwart leisten.

§ 13 Kassenprüfung

Die Kasse des Vereins wird in jedem Jahr durch 2 Kassenprüfer geprüft. Diese werden von der Mitgliederversammlung auf jeweils 2 Jahre gewählt. Die Kassenprüfer erstatten bei der Mitgliederversammlung einen Prüfungsbericht und beantragen bei ordnungsgemäßer Führung der Kassengeschäfte die Entlastung des Vorstandes. Die Abteilungen müssen dafür sorgen, dass evtl. Abteilungskassen entsprechend geprüft werden.

§ 14 Auflösung des Vereins

1. Die Auflösung des Vereins kann nur in einer außerordentlichen Mitgliederversammlung
    beschlossen werden. Auf der Tagesordnung dieser Versammlung darf nur der Punkt
    „Auflösung des Vereins“ stehen.

2. Eine solche Mitgliederversammlung kann nur einberufen werden, wenn es
a)    der Gesamtvorstand mit einer Mehrheit von 3/4 aller seiner
Mitglieder beschlossen hat oder
b)    die Hälfte aller stimmberechtigten Mitglieder des Vereins
          es schriftlich gefordert haben.

3. Die Versammlung ist beschlussfähig, wenn mindestens 50 % der stimmberechtigten
    Mitglieder anwesend sind. Die Auflösung kann nur mit einer Mehrheit von 3/4 der er
    schienenen stimmberechtigten Mitglieder beschlossen werden.

4. Bei Auflösung des Vereins oder Wegfall seines bisherigen Zweckes fällt sein Vermögen
    an die Stadt Oldenburg mit der Zweckbestimmung, dass dieses Vermögen durch das
    Städt. Sportamt unmittelbar und ausschließlich zur Förderung des Sports verwendet
    werden darf.


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